3x höher als der Everest & so groß wie Frankreich: Kennst du diesen Berg?
Prompted by Ein NerdSip-Lerner
Entdecke die faszinierende Wissenschaft hinter dem gewaltigsten Vulkan auf dem Mars.
Stell dir einen Berg vor, der so massiv ist, dass du von seinem Gipfel direkt in das schwarze Vakuum des Weltraums blicken würdest. Willkommen auf dem Olympus Mons, dem unangefochtenen Schwergewichts-Champion unseres Sonnensystems.
Auf dem Mars gelegen, ragt dieser gigantische Schildvulkan stolze 25 Kilometer in die Höhe. Das ist fast dreimal so hoch wie der Mount Everest! Würde man den Olympus Mons auf die Erde verpflanzen, würde seine Basis mit einem Durchmesser von 600 Kilometern fast die gesamte Fläche von Frankreich bedecken.
Trotz seiner Höhe ist er kein steiler Zacken. Als Schildvulkan hat er eine sanfte Steigung von nur etwa 5 %. Man würde beim Wandern kaum merken, dass man aufsteigt – bis man die Kante erreicht, wo dramatische, 10 Kilometer tiefe Klippen in die Tiefe stürzen. Eine echte Alien-Landschaft.
Kurz gesagt
Der Olympus Mons ist ein Mars-Vulkan, fast dreimal höher als der Everest und so breit wie Frankreich.
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Wie breit ist die Basis des Olympus Mons in etwa?
Wie genau konnte ein einzelner Vulkan so absurd groß werden? Die Antwort liegt in den fundamentalen geologischen Unterschieden zwischen dem Mars und der Erde.
Auf unserem Heimatplaneten besteht die Kruste aus sich bewegenden tektonischen Platten, die über stationäre Magma-Hotspots gleiten. So entstehen Vulkanketten wie Hawaii. Doch der Mars ist anders: Er besitzt keine aktive Plattentektonik; seine Kruste ist starr und fest verankert.
Über Milliarden Jahre pumpte der Hotspot unter dem Olympus Mons Lava an exakt dieselbe Stelle. Anstatt die Energie auf viele kleine Inseln zu verteilen, wuchs ein einziger, gewaltiger Mega-Berg. Zudem hilft die schwache Schwerkraft: Auf der Erde würde ein so massiver Berg unter seinem eigenen Gewicht einsinken. Die Mars-Gravitation erlaubt es dem Giganten, kilometerhoch zu wachsen.
Kurz gesagt
Mangelnde Plattentektonik und schwache Schwerkraft ließen den Vulkan ins Unermessliche wachsen.
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Warum bildete der Olympus Mons keine Kette kleiner Vulkane wie auf Hawaii?
Man könnte meinen, dieser Gigant auf dem staubigen roten Planeten sei seit Äonen erloschen. Doch Planeten-Geologen haben eine spannende Theorie: Der Olympus Mons könnte noch immer aktiv sein.
Zwar begann seine Entstehung vor über drei Milliarden Jahren, doch hochauflösende Bilder zeigen erstaunlich frische, erstarrte Lavaströme. In geologischen Zeiträumen sind diese mit nur wenigen Millionen Jahren extrem jung – das ist quasi gestern im Vergleich zum Alter unseres Sonnensystems!
Ein künftiger Ausbruch wäre keine katastrophale Explosion. Als Schildvulkan würde er eher riesige Mengen dünnflüssiger Lava "ausschwitzen", die sich langsam über die Marsebene ausbreiten und den Berg noch breiter machen. Wir beobachten ihn genau – vielleicht steckt in diesem Riesen doch noch ein wenig Feuer.
Kurz gesagt
Trotz seines hohen Alters deuten junge Lavaströme darauf hin, dass der Vulkan noch aktiv sein könnte.
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Welche Art von Eruption wäre bei Olympus Mons am wahrscheinlichsten?
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