Warum purzeln diese pummeligen Insekten nicht einfach vom Himmel?
Prompted by Ein NerdSip-Lerner
Verstehe das aerodynamische Geheimnis der Hummel.
Hast du schon mal den Spruch gehört, dass Hummeln eigentlich gar nicht fliegen können dürften? Diese lustige Behauptung hält sich schon seit fast 100 Jahren hartnäckig!
Alles begann in den 1930er Jahren in einer Universitätsstadt. Ein paar Studenten saßen gemütlich zusammen und rechneten aus Spaß aus, ob die Hummel rein physikalisch überhaupt abheben kann. Sie kamen zu einem verrückten Ergebnis: Die kleinen, zierlichen Flügel der Hummel seien viel zu klein, um ihren verhältnismäßig großen und schweren, flauschigen Körper zu tragen. Nach den strengen Regeln der Aerodynamik wäre das Fliegen für sie unmöglich.
Aber die Hummel weiß das natürlich nicht – und brummt einfach fröhlich von Blüte zu Blüte! Warum klappt es also trotzdem? Der Fehler der schlauen Studenten war ganz einfach: Sie dachten, Hummelflügel seien absolut starr, genau wie die festen Tragflächen eines großen Passagierflugzeugs. Bei einem Flugzeug würde dieses Gewichtsverhältnis tatsächlich zu einem Absturz führen. Doch die Natur hat für das pummelige Insekt einen viel schlaueren Plan ausgetüftelt, der die Welt der Wissenschaft lange verblüffte!
Kurz gesagt
Ein alter Rechenfehler, der Hummelflügel mit starren Flugzeugtragflächen verglich, führte zu dem Mythos, dass Hummeln nicht fliegen können.
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Warum dachte man in den 1930er Jahren fälschlicherweise, dass Hummeln nicht fliegen können?
Wenn die Flügel der Hummel also nicht wie bei einem Flugzeug starr sind, wie macht sie es dann? Das fantastische Geheimnis liegt in der unglaublichen Beweglichkeit ihrer Flügel!
Hummelflügel sind super flexibel. Wenn die Hummel abhebt, schlägt sie ihre Flügel nicht einfach nur steif nach oben und unten. Stattdessen verdreht sie die Flügel bei jedem Schlag und rudert durch die Luft in Form einer liegenden Acht. Es sieht fast so aus, als würde sie mit den Flügeln in der Luft schwimmen.
Durch diese komplizierte, schaufelnde Drehbewegung passiert etwas Magisches: Es entstehen starke Luftwirbel an den Kanten der Flügel. Diese Wirbel kannst du dir wie winzige, unsichtbare Tornados vorstellen. Sie erzeugen einen starken Sog, der die Hummel kräftig nach oben zieht. Die Wissenschaftler nennen das "dynamischen Auftrieb". Dieser clevere Wirbel-Trick gibt dem kleinen Tierchen so viel Kraft, dass das schwere Gewicht ihres Körpers kein Problem mehr darstellt!
Kurz gesagt
Hummeln bewegen ihre flexiblen Flügel in Form einer Acht und erzeugen so winzige Luft-Tornados, die sie nach oben saugen.
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Welche Form beschreiben die Flügel der Hummel beim Fliegen?
Die winzigen, unsichtbaren Tornados und die Achter-Bewegung allein reichen aber noch nicht ganz aus, um das dicke Insekt in der Luft zu halten. Die Hummel muss noch eine weitere Superkraft einsetzen, um nicht auf den Boden zu plumpsen: eine atemberaubende Geschwindigkeit.
Um den nötigen Auftrieb zu erzeugen, arbeitet das kleine Tierchen wie ein Hochleistungsmotor. Eine Hummel schlägt im Durchschnitt unfassbare 130 bis 200 Mal pro Sekunde mit ihren Flügeln! Das ist so extrem schnell, dass unsere menschlichen Augen die Bewegung gar nicht mehr richtig erfassen können. Wir nehmen nur noch ein unscharfes Schwirren und das typische, gemütliche Brummen wahr.
Durch dieses rasante Tempo, gepaart mit den flexiblen Flügeln, wird die Hummel zu einem echten Meisterwerk der Natur – sie funktioniert im Grunde genommen wie ein hochmoderner Mini-Hubschrauber. Genau wie ein Helikopter kann die Hummel nämlich mitten in der Luft auf der Stelle schweben. So kann sie ganz entspannt über einer Blume anhalten und in Ruhe Nektar trinken.
Kurz gesagt
Mit extrem schnellen Flügelschlägen von bis zu 200 Mal pro Sekunde fliegt und schwebt die Hummel wie ein Hubschrauber in der Luft.
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Wie oft schlägt eine Hummel ungefähr mit ihren Flügeln?
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